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Ascheberg
wird erstmalig 1190 genannt und ist seit dem 13. Jahrhundert als Rittergut
bekannt. Das adelige Gut kam Mitte des 15. Jahrhunderts in den Besitz der
Familie Rantzau. Graf Rantzau führte seit 1739 als erster Großbesitzer in den
Herzogtümern auf dem Gut eine Agrarreform durch, welche die Leibeigenschaft
aufhob und das Gutsareal parzellierte. Industriebetriebe wie ein Sägewerk
(1890/99) und eine Ziegelei (1898/1905) entstanden, und im Bereich des
Bahnhofs wurden zwischen 1895 und 1910 50 Neubauten errichtet. Ein erster
nicht mehr landwirtschaftlich geprägter Ortsteil entstand.

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Der
heutige Ort Ascheberg (3.126 Einwohner) ist eine landwirtschaftlich geprägte
Gemeinde mit industriellem Einschlag und umfasst 2.093 ha.

Der Name Ascheberg bedeutet "Esche" und kommt aus dem
Mitteldeutschen "Asch". Die Gemeinde liegt in einer zauberhaften
Landschaft am Eingang zur Holsteinischen Schweiz. Ascheberg liegt am Westufer
des Großen Plöner Sees (30 Quadratkilometer groß und bis zu 60 Metern tief),
der bestens zum Paddeln, Rudern, Segeln, Angeln und Baden geeignet ist. Die
Spazier- und Wanderwege bieten dem Erholungssuchenden alle Möglichkeiten,
einen geruhsamen Urlaub mit der Verwirklichung seiner Hobbys zu verbinden,
aber auch für Aktivurlauber hat dieser Ort einiges zu bieten.
Die einmalige Lage, gute Verkehrsanbindungen in Richtung Kiel und Lübeck über
die Eisenbahn, eine gute Busanbindung an die umliegenden Ortschaften/Städte,
eine reiche Geisteswelt sowie vielfältige öffentliche und soziale
Einrichtungen (Kindergarten, Schule) machen Ascheberg für seine derzeitigen
und auch künftigen Einwohner zu einem Ort, an dem es sich leben lässt.
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